Leitung
Matthias Stettler, Körpertherapeut und Dozent, studiert und praktiziert seit 40 Jahren verschiedene Kampfkünste (Karate, Tai ji quan – Yang- und Chen-Stil, Tui Shou/Pushing Hands, Kyudo, Aikido, Katori Shinto) und beschäftigt sich seit 35 Jahren mit Körpertherapien. Er ist Ende der 1990er Jahre die japanischen Traditionen und Wege vor Augen nach Japan aufgebrochen. Die nächsten 20 Jahre lebte er dann in Japan, wo er die japanischen traditionellen Künste (Tee, No Theater, Schwert, Bogen, Heilkunst) in direktem Meister-Schüler-Unterricht bei den jeweiligen Großmeistern gelernt und praktiziert hat. Seit 2017 wohnt er in Deutschland und gibt Einführungen und Unterricht in den jeweiligen Künsten in Deutschland, der Schweiz und Frankreich.
Inhalt
Worum geht es bei Selbstverteidigung im Kontext der japanischen Kampfkünste? Einerseits beschäftigen wir uns natürlich mit Körpertechniken, mit denen man auf eine körperliche Aggression reagieren kann. Andererseits beschränken sich diese Kampfkünste nicht auf Techniken. Sie haben Wichtigeres zu bieten: Sie richten den Fokus auf Dinge, die man im Alltag zu oft übersieht: Haltung, Bewegungsgewohnheiten, übermäßige Anspannung, mentale Muster, Bedeutung der Atmung. Die Beschäftigung mit einer Kampfkunst als Körperarbeit wird so zu einer neuen Selbsterfahrung, die in zunehmendem Selbstvertrauen ihren Ausdruck findet und so auch in einer Situation der Selbstverteidigung neue Horizonte eröffnet.
Gemeinsam erleben wir zahlreiche Haltungsübungen
Hinweis
EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, RM = Raummiete, VP = Vollpension, Kursgebühr = Honorar Referent:in + Verwaltung
Freie Plätze: 9
Anmeldeschluss: 16.06.2027 00:00 Uhr